- Freitag, 25. September 2026 16:00-20:15
- Centre for City Futures (ehem. Blue Square, Kortumstraße 90, 44787 Bochum)
- 30-minütige (Einzel-)Gespräche
- Anmeldemöglichkeiten folgen noch
Gesellschaft und Forschung im Dialog
Sie möchten wissen, woran an der RUB geforscht wird – und die Möglichkeiten und Perspektiven dieser Forschung direkt mit Forschenden diskutieren? Sie haben konkrete Fragen und möchten Ihre Perspektive teilen?
Dann sind Sie bei „Let’s talk! Wissenschaft direkt - LIVE“ genau richtig!
Dieses neue Veranstaltungsformat bringt Bochumerinnen und Bochumer mit Forscherinnen und Forschern der RUB in den Austausch – direkt und auf Augenhöhe. In persönlichen Gesprächen von je 30 Minuten erhalten Sie spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und können Ihre Fragen direkt mit den Forschenden diskutieren.
„Let's talk! Wissenschaft direkt - LIVE“ findet im Rahmen von „Geistesblitz Bochum – das Wissensfestival rund um das Haus des Wissens“ statt (organisiert durch UniverCity). Unter dem Motto „Von Gestern Richtung Zukunft“ laden wir Sie herzlich ein, unsere Forschenden und ihre Arbeit besser kennen zu lernen und mit ihnen in einen Austausch zu treten.
Beschreibung des Themas
Mit dem Projekt „AKTIV die Folgen des Ruhrbergbaus aufarbeiten“ beforschen wir mit Geschichtsstudierenden die Nachgeschichte der Montanindustrie und machen bislang unsichtbare Spuren des Strukturwandels im Ruhrgebiet sichtbar. Dabei stehen ehemalige Zechengelände genauso im Fokus wie bspw. Schrebergärten oder Migrationsgeschichten.
Die Fragen, die wir uns im Rahmen von Forschung und Lehre stellen, möchten wir im Rahmen von „Let' talk! Wissenschaft direkt – LIVE“ gemeinsam mit Ihnen diskutieren:
Wir möchten Ihre Erfahrungen und Meinungen kennenlernen und mit Ihnen ins Gespräch kommen – denn Geschichte entsteht nicht hinter verschlossenen Türen, sondern im Austausch mit den Menschen, die in dieser Region leben!!
Beschreibung des Themas
Wie behauptet ein mittelalterlicher Sänger Wahrheiten über ein Feindbild der ‚Anderen‘? Wieso inszenieren sich Bettelmönche des 13. Jh. als wahrhaftige Nachfolger der Apostel und inwiefern beruft sich ein Ritter der Reformationszeit auf die Wahrheit, um eine Adelsrevolte zu legitimieren?
Derartigen Fragen gehen die Forschenden des Graduiertenkollegs „Wissen – Glauben – Behaupten: Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung in der Vormoderne“ nach. Dabei wollen die Untersuchungen bis in die Gegenwart wirksame Strukturen der Aushandlung von Wahrheit herausarbeiten.
Beschreibung des Themas
Das Hepatitis E Virus infiziert jährlich geschätzt 20 Millionen Menschen weltweit und kann in bestimmten Risikogruppen zu einer chronischen Lebererkrankung oder zum Tod führen.
Erfahren Sie mehr über moderne Methoden der molekularen Analyse und computergestützten Auswertung mit denen wir gemeinsam mit unseren klinischen Partnern noch ungeklärte Phänomene, zum Beispiel unterschiedlich schweren Infektionsverläufen und Therapieversagen, auf den Grund gehen.
Mit unserer Forschung legen wir den Grundstein für individuelle Behandlungen und stärken den Ansatz einer personalisierten Medizin der Zukunft. Ich freue mich mit Ihnen hierzu in den Austausch zu kommen.
Sie tauschen sich aus mit:
Prof. Dr. Jörg Tatzelt
Medizinische Fakultät, Institut für Biochemie und Pathobiochemie
Wichtiger Hinweis: Dieses Angebot ist nicht als medizinische Beratung zu verstehen.
Beschreibung des Themas
Chronische Schmerzen stellen in der Bevölkerung ein wachsendes Gesundheitsproblem mit hohem individuellen Leidensdruck dar.
Aus Klinik und Wissenschaft ist bekannt, dass die Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen nicht als ein rein körperliches Phänomen, sondern auf Basis des Bio-Psycho-Sozialen Modells zu verstehen ist.
Das Ziel der psychotherapeutischen Hochschulambulanz ist es, die oftmals wenig beachteten, psycho-sozialen Aspekte in den Fokus zu nehmen – sowohl mithilfe der Behandlung von Betroffenen mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie als auch mithilfe der Planung und Umsetzung verschiedener Forschungsprojekte.
Hier bei Let’s talk haben Interessierte die Gelegenheit, mit Mitarbeiter*innen der Hochschulambulanz in den Austausch zu kommen.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass in diesem Rahmen keine persönliche psychologische Beratung stattfinden kann.
Sie tauschen sich aus mit:
Marie Scheliga (M.Ed.)
Fakultät für Sozialwissenschaft; Sektion Sozialpsychologie und Sozialanthropologie
Sie tauschen sich aus mit:
Dr. Stefan Zeppenfeld / Jana-Lena Jünger (M.A.)
Beschreibung des Themas
Kann guter Schlaf unsere Zukunft verändern? Die Forschung sagt: mehr, als viele denken.
Schlaf ist ein Schlüssel für „Brain Health“, beeinflusst unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz und kann schon früh Hinweise auf gesundheitliche Entwicklungen geben. Gleichzeitig boomen Schlaftracker und Selbstoptimierung – doch was ist wissenschaftlich belegt und was eher Mythos?
Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen, wie Schlaf, Prävention und moderne Medizin zusammenhängen und was wir heute über die Gesundheit von morgen wissen.
Sie tauschen sich aus mit:
Prof. Dr. Frank Schulz
Arbeitsgruppe für Organische Chemie I der Fakultät für Chemie und Biochemie
Beschreibung des Themas
Wir entwickeln bioanalytische Verfahren, um verlässliche Biomarker für komplexe Erkrankungen wie schwere Depressionen und die nicht‑alkoholische Fettleber zu identifizieren.
So unterscheiden wir Patientengruppen präziser und ermöglichen Mediziner Therapien gezielt anzupassen. Dies führt zu einem besserem Nutzen‑Risiko‑Verhältnis, weniger unnötigen Behandlungen mit weniger Nebenwirkungen und effizienterem Ressourceneinsatz.
Sie möchten mehr darüber erfahren, was Biomarker auszeichnet und welche Rolle sie in der personalisierten Medizin spielen? Dann freue ich mich auf den Austausch mit Ihnen.
Sie tauschen sich aus mit:
Dr. med. Claudia Scheffzük
Klinische Leiterin der Hochschulambulanz für intensivmedizinische Nachsorge, Universitätsklinikum Bergmannsheil
Beschreibung des Themas
Die moderne Intensivmedizin ermöglicht immer mehr Menschen das Überleben schwerster Erkrankungen und Verletzungen. Doch viele Betroffene leiden noch Monate bis Jahre später unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Einschränkungen – zusammengefasst als Post-Intensive Care Syndrom (PICS).
Warum entstehen diese Langzeitfolgen? Wie können sie erkannt, behandelt oder sogar verhindert werden?
Lassen Sie uns darüber sprechen, wie intensivmedizinische Forschung dazu beitragen kann, nicht nur das Überleben, sondern auch die Lebensqualität danach zu verbessern.
Let’s talk! – weil geteiltes Wissen mehr bewegt
Bei Fragen melden Sie sich gern bei uns: